Was ist die Schuldnerverwaltung?

Wie du vielleicht schon weißt werden Personen, die deine Rechnung noch bezahlen müssen Debitoren oder Schuldner genannt. Es kommt vor, dass ein Kunde nicht fristgerecht bezahlt und du eine Erinnerung zuschicken musst.

Alle Aktionen, die du unternimmst, damit deine Kunden letztenendlich doch bezahlen, nennt man Schuldnerverwaltung. Der erste Schritt der Verwaltung wäre das Schicken von Erinnerungen. Unternehmer müsse oft sogar ein Inkassobüro einschalten, um die Rechnung zu begleichen.

Erinnerung und Mahnung

Wenn der Zahlungstermin einer Ausgangsrechnung vergangen ist, darfst du dem Kunden eine Rechnungs-Erinnerung zusenden. Oft ist das ein standard, netter Brief mit der Mitteilung, dass die Zahlungen noch nicht empfangen wurden.

Wenn der Kunde die Erinnerung ignoriert, darfst du eine Mahnung an den Kunden schicken. Die Mahnung ist dann nicht mehr so nett geschrieben, denn sie muss auch etwas ernst und zwingend sein, da der Kunde schließlich auch zahlen muss. Dieser reagiert nicht mehr seitdem er dein Produkt erhalten hat.

Es ist dringend anzuraten, über den Sprachgebrauch in Erinnerungen und Mahnungen, sorgfältig nachzudenken. Kunden können sich Angegriffen fühlen, wenn du falsch kommunizierst. Das kann die Beziehung zu deinen Kunden erheblich schaden.

Regeln und gesetzliches

Pass auf! Die Schuldnerverwaltung in Österreich kann man nicht wahllos betreiben, sondern ist mit bestimmte Regeln verbunden, die du einhalten musst. Du darfst zum Beispiel nicht direkt ein Inkassobüro einschalten, wenn ein Kunde mit einem Tag im Verzug ist mit der Rechnung. Sorg also dafür, dass du dich immer an die gesetzlichen Regeln hältst.

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