Unternehmerische Nachhaltigkeit: So kannst du einen Beitrag leisten!

Als Unternehmer sollte dein Fokus natürlich auf den Erfolg deines Unternehmens ausgelegt sein. Doch nicht nur der Erfolg zählt. Gründest du ein Unternehmen, sollte nicht der Umsatz an erster Stelle stehen, sondern auch, dass du mit deinem Handeln etwas Gutes bewirken kannst. Hier kommt die unternehmerische Nachhaltigkeit zum Einsatz.

Besonders in den letzten Jahren wird umweltbewusstes Handeln immer wichtiger. Machst du es richtig und betreibst gutes Nachhaltigkeitsmanagement, kann es dein Unternehmen sogar fördern. Was hast du also du verlieren?

In diesem Blog zeigen wir dir, wie echte unternehmerische Nachhaltigkeit aussieht und inwiefern du einen Beitrag leisten kannst.

Unternehmerischer Erfolg und Nachhaltigkeit: Passt das zusammen?

Das herkömmliche rein-ökonomische Unternehmensmodell hat wohl keinen Abschnitt, der sich mit Nachhaltigkeit befasst. Hier werden ausschließlich wirtschaftliche Aspekte wie Umsatz, Gewinn und Marktanteile berücksichtigt. Nachhaltigkeit hat also bei dieser Art von Unternehmen leider wenig Relevanz.

Jedoch erkennen zum Glück immer mehr Unternehmen, dass durch ein gutes Nachhaltigkeitsmanagement sogar Kosten gespart und Risiken reduziert werden können. Außerdem erhöhen sie ihre Attraktivität als Arbeitgeber und Punkten mit Sympathie gegenüber ihren Konkurrenten. Somit kann unternehmerischer Erfolg durch Nachhaltigkeitsmanagement erhöht und gestärkt werden. Doch was beinhaltet überhaupt unternehmerische Nachhaltigkeit?

Die Phasen der unternehmerischen Nachhaltigkeit

An dieser Stelle möchten wir das Bestreben von Unternehmen hinsichtlich Nachhaltigkeit in verschiedene Phasen einstufen. Diese Phasen zeigen gleichzeitig die Möglichkeiten auf, wie Möglichkeiten auf, wie Unternehmen Nachhaltigkeit in ihr Geschäftsmodell integrieren können.

In der ersten Phase wird ein erstes Verständnis von Nachhaltigkeit entwickelt. Unternehmen verstehen, dass ihr Handeln zu den Anliegen der Gesellschaft positiv beitragen kann. Sie erkennen, dass ihr Handeln ihre Umwelt beeinflusst, gehen auf diese Veränderungen ein und versuchen einen positiven Input zu leisten. Dennoch steht der Umsatz des Unternehmens immer noch an erster Stelle. Nachhaltigkeit hat hier also noch keinen entscheidenden Stellenwert im Unternehmen. In dieser Phase befinden sich heutzutage die meisten Unternehmen.

In der zweiten Phase des Nachhaltigkeitsmanagements lösen sich Unternehmen von der alleinigen Gewinnorientierung. Neben dem Umsatz werden hier zu gleichen Maßen ökologische und soziale Ziele verfolgt. Um diese Ziele erfolgreich umsetzen zu können, werden Nachhaltigkeitsstrategien entwickelt, die streng eingehalten werden. Nachhaltigkeit ist also fest im Management intrigiert und hat seinen eigenen Zweig in der Organisation des Unternehmens. Durch diese feste Einbettung von Nachhaltigkeit in unternehmerische Entscheidungen entstehen echte Chancen, positives zu bewirken. Es wird Zeit und Kraft investiert, zu ökologischen und sozialen Problemlösungen beizutragen. In dieser Phase befinden sich leider noch zu wenig Unternehmen. Jedoch schaffen Social Businesses und Startups Hoffnung für eine verantwortungsbewusstere Zukunft.

Was ist nun also echte unternehmerische Nachhaltigkeit?

Um echte unternehmerische Nachhaltigkeit zu betreiben, müssen Unternehmen jedoch noch einen Schritt weiter gehen. Bei den zwei Phasen, die wir uns angesehen haben fällt auf, dass die Unternehmen, sozusagen, von innen nach außen denken. Also von ihrem Unternehmen auf die Gesellschaft. Es wird überlegt, wie die Unternehmen ihren eigenen negativen Input reduzieren können, um nachhaltig zu sein. Diese Schritte sind bereits ein sehr guter Anfang und liegen im Bereich des Möglichen von Unternehmen, ohne dass grundlegend umstrukturiert wird. Um jedoch wirklich etwas zu bewirken, müssen Unternehmen einen Schritt weiterdenken.

Die dritte Phase des Nachhaltigkeitsmanagements sieht vor, dass nicht nur miteinbezogen wird, wie sich das Unternehmen auf die Gesellschaft und Umwelt auswirkt. Das heißt, es wird nicht nur daran gearbeitet, den negativen Input des Unternehmens zu verringern, sondern es sollen nachhaltige Lösungen ausfindig gemacht, und geschaffen werden, um langfristig Probleme zu verringern und um anderen zu helfen, ebenfalls nachhaltig zu handeln. Um einen Schritt weiter zu gehen, ist es also wichtig nicht nur von innen nach außen, sondern viel mehr von außen nach innen zu blicken. Wir stellen uns also die Frage: Was kann ich mit Hilfe meines Unternehmens langfristig verbessern? Diese Frage beantworten wir im nächsten Abschnitt.

Welchen Beitrag kannst du als Unternehmer leisten?

Die ökologischen und sozialen Probleme und Konflikte mit denen unser Planet alltäglich zu kämpfen hat sind vielfältig. Hier kann schnell einmal der Gedanken aufkommen: Kann ich überhaupt etwas bewirken? Die Antwort ist: Ja, das kannst du!
Mit einem guten Nachhaltigkeitsmanagement und die Einbettung von Nachhaltigkeit in dein Management kannst du einiges bewegen. Hier ein Beispiel:

Die SV Group ist ein Schweizer Unternehmen in der Personalgastronomie welches mit seinem input ein sehr gutes Beispiel für unternehmerische Nachhaltigkeit bietet. Zusammen mit WWF Schweiz entwickelte das Unternehmen ein Gastronomieangebot, mit welchem die Kundenfirmen ebenfalls Nachhaltigkeit betreiben können. Kunden der SV Group können mit den Angeboten im Bereich Einkauf, Transport, Angebot und Betrieb ganzheitlich das Klima schonen. Das Schweizer Unternehmen hat es also geschafft, mit seinem Handeln, auch anderen Unternehmen zu helfen, nachhaltig zu handeln.

Beispiele wie diese lassen auf eine bessere Zukunft hoffen, in der nicht nur der Profit von Unternehmen an erster Stelle steht.

Nachhaltigkeit bei InformerOnline

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