Du hast keine Ahnung von Buchhaltung? Wir erklären dir die Grundlagen.

Bist du Selbstständig, hast du eines mit allen UnternehmerInnen gemein: Du musst jedes Jahr eine Gewinnermittlung beim Finanzamt einreichen. Wenn du keine Ahnung von Buchhaltung hast und dir die Grundlagen fehlen, kann dies erstmal einschüchternd sein. Doch lass dich nicht entmutigen, schließlich bist du nicht wie große Unternehmen zur Bilanzierung, also zur doppelten Buchhaltung verpflichtet. Von dir wird lediglich eine einfache Buchhaltung in Form einer Einkommenssteuererklärung verlangt. Was das bedeutest und wie du diese durchführst, erklären wir dir in diesem Beitrag.

Die Grundlagen der einfachen Buchführung

Wie der Name schon verrät wird mit der einfachen Buchhaltung bestimmten Unternehmergruppen die Buchführung erleichtert. Hier genügt es deine Einnahmen und Ausgaben in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnungen, auch genannt Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR), aufzuzählen. Diese Rechnung ist Teil deiner Einkommenssteuer, die du am Jahresende beim Finanzamt einreichst.

Wer darf die einfache Buchhaltung anwenden?

  • Freiberufler
  • Gewerbetreibende, die nicht im Handelsregister eingetragen sind und deren jährlicher Umsatz 600.000€ oder einen Gewinn von 60.000€ nicht überschreiten.
  • Land- und Forstwirtschaft

Was ist die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung?

Einen detaillierten Beitrag dazu findest du hier: Was ist eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung? Schnell und einfach erklärt!

Was sind die Vorteile der einfachen Buchhaltung?

Da die Einkommenssteuererklärung nicht zu aufwendig ist, kannst du dir das Geld für einen Steuerberater sparen. Die EÜR kannst du ganz einfach mit dem Buchhaltungsprogramm von InformerOnline erstellen.

Ein weiterer Vorteil tritt mit dem Zufluss-Abfluss-Prinzip in Kraft. Anders als bei der Bilanzierung musst du deine Einnahmen erst dann versteuern, wenn das Geld auf dem Konto eingeht.

Was sind also die Schritte?

  1. Zunächst einmal musst du alle relevanten Belege und Quittungen aufbewahren. Am besten machst du dies online in deinem Buchhaltungsprogramm. So sind alle deine Daten geordnet und können nicht verloren gehen. Für die EÜR solltest du deine Belege zumindest in Einnahmen und Ausgaben unterteilen. Speicherst du deine Belege immer brav ab, kannst du direkt eine EÜR erstellen.
  2. Deine Daten kannst du jetzt entweder einem Steuerberater geben, der dann deine Einkommenssteuererklärung macht oder du kannst sie selber machen.
  3. Nachdem du die Steuererklärung abgegeben hast, berechnet das Finanzamt

Was musst du beim Finanzamt abgeben?

Abgeben musst du die EÜR, die Einkommenssteuererklärung und evtl. die Umsatzsteuervoranmdelung und Umsatzsteuererklärung.

Wichtig: Als Kleinunternehmer musst du keine Umsatzsteuervoranmeldung machen. Die Kleinunternehmerregelung kannst du beim Finanzamt beantragen.

Wir hoffen, dass dir dieser Beitrag weitergeholfen hat und du dir die Grundlagen der Buchhaltung aneignen konntest. Am einfachsten kannst du deine Buchhaltung online erledigen. Alle deine Belege und Quittungen kannst du direkt abspeichern, sodass du am Jahresende alles parat hast. Überzeuge dich selbst und teste das Buchhaltungsprogramm von InformerOnline jetzt 30 Tage lang gratis!